Python molurus bivittatus
Allgemeines
Vorab gilt das viele Händler und Züchter den Tigerpython als Anfängerschlange bezeichnen. Ich finde das völligen Schwachsinn. Durch seine enorme Größe und Kraft kann er ohne Probleme Knochen brechen und durch einen Biß enormen Schaden an Muskelgewebe und Nervenbahnen zufügen. Wer mit Schlangen Erfahrung hat und mit den Big Four (Netzpython, Tigerpython, grüne Anakonda und Felsenpython) beginnen möchte sollte jedoch mit einem Tiger beginnen. So das man ein Gefühl für solche Riesen bekommt.
Das Verbreitungsgebiet des Tigerpythons erstreckt sich über Teile vom Süden bis hin zum Osten von Asien. Der große Lebensraum hat genau wie beim Netzpython verschiedene Größenvarianten hervor gebracht. Der Zwerg unter den Tigerpythons ist auch noch nicht lange bekannt, er erreicht eine Länge knapp 2m. Die große Art hingegen kann eine Größe von bis zu 6m schaffen. Es gibt auch Dokumentationen das Sie noch größer werden sollen, wobei bei keine 100% Beweise hierfür vorhanden sind. Sie gehört aber definitiv mit zu den Riesen unter den Riesen. Leider wird er durch sein ruhiges Wesen sehr oft in privater Haltung, ohne sich vorher richtig zu Informieren gehalten. Vielen ist nicht bewusst das doch sehr groß wird und dem entsprechend viel Platz benötigt.
Verhalten und Händling
Das Verhalten des Tigerpythons unterscheidet sich sehr zum dem vom Retic. Er gilt eher als ruhiges Tier das sehr gut zu händeln ist. Selbst bei Größen um die 4m. Wobei man immer VORSICHTIG sein sollte. Die Ausnahme sind jedoch der Helle Tigerpython (Python molurus molurus) und die Zwergvariante des Bivittatus (progschai). Sie sind beide etwas hektischer und als Wildfang auch sehr sehr bißfreudig. Man sollte sich aufjedenfall vor dem Kauf sehr gut Informieren und auch im Hinterkopf halten das die Tiere sehr schnell wachsen und dadurch auch mehr Platz benötigen.